Terrassenwelten mit Eva Brenner
Die Fernsehmoderatorin ist das Gesicht von weinor
Seit 2010 repräsentiert Einrichtungsexpertin Eva Brenner den Markisenhersteller weinor. Als Dipl.-Ing. für Innenarchitektur weiß sie, worauf es bei der Terrassen- und Außenplanung ankommt. Seit mehreren Jahren renoviert und dekoriert die Düsseldorferin sowohl für ihr eigenes Innenarchitektenbüro als auch für die RTLII Doku-Soap „Zuhause im Glück – Unser Einzug in ein neues Leben“ mit Leidenschaft Häuser. Hier spricht sie über ihre spannendsten Projekte, Tipps zur individuellen Terrassengestaltung und Markisenpflege sowie ihre Entscheidung, den Spezialisten für Terrassenwelten weinor weiterhin zu repräsentieren.
Sie sind seit 2010 das Gesicht von weinor. Was begeistert Sie an der Marke besonders?
Mich begeistert insbesondere die Produktvielfalt, die weinor bietet. So hat man im Markisenbereich beispielsweise die Möglichkeit, die Farben für Gestell und Tuch individuell zusammenzustellen. Darüber hinaus bietet weinor solch innovative Produkte wie die Glasoase. Der Endverbraucher kann sich auf eine stets hohe Qualität verlassen, und außerdem wird alles in Deutschland gefertigt – und das bei einer Lieferzeit von nur rund zehn Tagen. Bei weinor hat man das ganze Wohlfühl-Paket – da ist man einfach gut aufgehoben.
Welches Angebot / Produkt von weinor gefällt Ihnen besonders gut?
Besonders schön finde ich das Terrassendach WeiTop Terrazza in Kombination mit einer Markise. Damit hat man zwei in einem: Wintergarten und Markise zusammen. Die Konstruktion ist sehr offen, was den Vorteil hat, dass man je nach Wetter und Geschmack individuell kombinieren kann. Bleibt die Markise eingefahren, hat man ein schützendes Glasdach, aber trotzdem das Gefühl, im Freien zu sitzen. Mit ausgefahrener Markise kommt gleich eine wohnliche Atmosphäre auf, und in Kombination mit einer seitlichen Markise, wie Paravento, entsteht ein geschlossener und gut geschützter Raum. Die Produkte bieten viele Kombinationsmöglichkeiten.
„Lebensraum Terrasse“, so lautet das Motto von weinor. Welche Gestaltungstipps haben Sie für diesen Lebensraum?
Die Terrasse wird tatsächlich immer mehr zum Wohnraum, aber gleichzeitig befinden wir uns natürlich im Außenbereich. Darum finde ich Pflanzen einfach unglaublich wichtig im Zusammenhang mit der Terrasse. Zusätzlich kann man aber auch mit weiteren Elementen spielen, wie zum Beispiel mit schönen Skulpturen oder einem kleinen Brunnen. Und auch die Möblierung ist wichtig: Hier gibt es mittlerweile eine ganz spannende Vielfalt an Terrassenmöbeln, die den Indoor-Möbeln ähnlich sind. Zum Beispiel Sofas oder Loungesessel. Sehr schön machen sich aber auch Deko-Elemente wie Kerzen und Windlichter. Mit einer so großen Vielfalt an Möglichkeiten kann man sich im Handumdrehen einen eigenen Lebensraum auf der Terrasse schaffen.
Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: In welchen unterschiedlichen Stilrichtungen kann man seine Terrasse und seinen Garten gestalten?
Ein großes Thema ist nach wie vor, die Terrasse asiatisch zu gestalten. Hier arbeitet man zum Beispiel mit entsprechenden Gewächsen wie Bambus und Gräsern. Auch bietet sich an, zum Beispiel eine Buddha-Statue aufzustellen, und auch kräftige Farben in Lila- und Rottönen unterstreichen diesen Stil. Viele lieben zudem den mediterranen Stil, bei dem man mit Terrakotta- und Cremetönen arbeiten und diese auch mit Holz kombinieren kann. Ich persönlich mag den marokkanischen Stil sehr gern – diesen habe ich auf einer Reise kennengelernt. Hier arbeitet man viel mit Silber, auch an den Deko-Materialien. Es gibt wunderbare Kerzen, verspielte Ornamente und bunte Farben. Aber auch der skandinavische oder maritime Stil ist immer wieder schön. Insbesondere Blau- und Pastelltöne stehen hier im Vordergrund. Insgesamt gibt es einfach viele tolle Richtungen, mit denen man immer wieder ganz eigene Welten entstehen lassen kann.
Welche Accessoires dürfen auf einer Terrasse auf gar keinen Fall fehlen?
Wunderbare Elemente sind Kerzen, die natürlich insbesondere abends zum Einsatz kommen. In Kombination mit der ausgefahrenen Markise entstehen schöne Wohlfühlwelten mit ganz eigener Atmosphäre. Denn auch Markisentücher sind natürlich ganz wichtige dekorative Elemente. Ein schönes Rot beispielsweise, das noch ein wenig angestrahlt wird, lässt eine wunderbar warme Atmosphäre entstehen. Zudem sind Möbel ganz wichtig: Bequem und optisch schön sollten sie sein, damit man sich auch über Stunden wohlfühlen kann. Darüber hinaus verschönern Pflanzen die Atmosphäre auf der Terrasse.
Welche Tipps haben Sie für die Terrassennutzung an etwas kühleren, windigen und regnerischen Sommertagen?
Es gibt wunderbare Heizsysteme, wie die Tempura von weinor, die sich per Funkfernsteuerung bedienen lässt und effizient Wärme ausstrahlt. Und bei aufkommendem Wind, der ja oftmals auch seitlich auf die Terrasse weht, gibt es seitliche Markisen wie den Paravento. Aber auch spezielle Windstützen, die Gelenkarmmarkisen noch mehr stabilisieren, machen das Terrassenleben noch entspannter.
weinor bietet nicht nur eine große Auswahl an Markisengestellen und -tüchern, sondern auch an Farbtönen. Welche Farben sind 2011 besonders im Trend?
Grundsätzlich sorgen helle Farbtöne für eine angenehme Atmosphäre. Wenn die Sonne auf das Tuch scheint, dann strahlen die Farben natürlich auch nach unten ab. Mit einem Sonnengelb oder einem Orange kann man darum eine ganz andere Atmosphäre schaffen, als mit einem Grün. Aber es gibt natürlich auch spezielle Farbtrends oder Klassiker, wie beispielsweise Streifen in blau-weiß oder grün-weiß. Ein schönes Bordeauxrot in uni kann ebenfalls wunderbar aussehen. Im Grunde genommen, empfiehlt es sich, die Markisenfarben immer auch im Zusammenhang mit der Fassade zu sehen – das Zusammenspiel muss passen. Eine Beratung vom Fachhändler ist hier hilfreich.
Markisen sind Wind und Wetter ausgesetzt und werden auch schon mal nass. Haben Sie Tipps für die richtige Markisenpflege?
Es kommt immer auf das individuelle Tuch an – die Markisentücher von weinor zeichnen sich zum Beispiel durch eine ganz besondere Eigenschaft aus: Sie sind schmutzabweisend. Grundlage ist die sogenannte Hi-Clean Nanotechnologie: Indem sich eine Beschichtung im mikroskopischen Bereich wie ein durchsichtiger Schutzschild um die Tuchfasern legt, werden die Acryltücher imprägniert. Verunreinigungen wird auf diese Weise vorgebeugt. Regen und andere Flüssigkeiten können nicht auf dem Gewebe haften, sondern fließen ab, ohne Spuren zu hinterlassen. Abperlende Flüssigkeiten können dann einfach mit einem trockenen, saugfähigen Tuch abgetupft werden. Losen Schmutz dagegen entfernt man durch regelmäßiges Abbürsten auf dem trockenen Tuch. Alternativ kann die Markise bei ausreichender Neigung auch mit Wasser abgesprüht und danach das Tuch trocken eingerollt werden. Für eine Grundreinigung eignet sich ein Schwamm oder eine weiche Bürste mit einer milden Seifenlauge. Nach der Reinigung sollte die Markise auf jeden Fall restlos mit Wasser abgespült werden. Und noch ein Tipp: Leichte Verschmutzungen können oft auch mit einem hellen Radiergummi vorsichtig wegradiert werden.
Homing ist ja das neue Leitmotiv für die Einrichtung von Haus und Garten. Wie kann man es sich zuhause so richtig gemütlich machen?
Um Haus und Garten, Wohnraum und Terrasse zu verbinden, ist es wichtig, einen einheitlichen Stil einzuhalten. Denn hat man den Innenraum zum Beispiel barock eingerichtet und die Terrasse eher asiatisch, findet ein harter Bruch statt, der die beiden Lebensbereiche voneinander trennt. Um es sich dann so richtig gemütlich zu machen, empfiehlt es sich, viel mit Textilien zu arbeiten, wie Kissen und schönen Decken. Aber auch Kerzen, Blumen, schöne Vasen, tolles Geschirr – all das sind Elemente, die unglaublich viel ausmachen und die dazu beitragen, dass es gemütlich und wohnlich wird.
Worauf legen Sie bei der Einrichtung Ihrer eigenen vier Wände besonders Wert?
Für mich ist es wichtig, dass die Dinge, die ich aufhänge oder aufstelle, eine Geschichte erzählen. Ich suche nicht gerne alles auf einmal aus, sondern trage die Einrichtung eines Zimmers über Jahre zusammen – lieber verzichte ich da mal eine Zeit lang auf das ein oder andere Möbelstück, bis ich dann das richtige gefunden habe. Ich gehe zum Beispiel wahnsinnig gerne auf Flohmärkte oder bringe spontan etwas aus dem Urlaub mit. Manchmal fällt mir aber auch eine tolle Leuchte in einem Cafe auf, und ich erkundige mich nach ihrer Herkunft. Die Einrichtung bringt auf diese Weise eine ganz spezielle Individualität in meine vier Wände, erzählt eine Geschichte und macht sie unverwechselbar – und das ist mir wichtig.
Welches war das spannendste Projekt, das Sie als Innenarchitektin bislang realisiert haben?
Ich durfte in Bayern bei der Innenarchitektur eines Burgteils mitwirken. Es handelte sich bei dem Haus um einen Teil einer Wasserburg und war entsprechend groß. Da bieten sich natürlich ganz andere Möglichkeiten als in kleinen Häusern mit kleinen Räumen. Außerdem war das Budget nicht eingeschränkt – insofern konnte ich selbst in den Kinderzimmern alle Möbel selber entwerfen. Das war ein superschönes und spannendes Projekt.
In der RTLII-Sendung „Zuhause im Glück“ helfen Sie Familien bei der Umgestaltung ihres Wohnraums. Wie entwickeln Sie die passende Gestaltungsidee für jedes individuelle Projekt?
Wichtig und wegweisend sind natürlich immer die Personen, die in einem Haus leben. Um zu spüren, welche Einrichtung und welche Gestaltung zu einem Menschen passen, muss man sich Zeit nehmen, sich mit den Personen befassen, unterhalten, ihren Stil kennenlernen. Es nützt nichts, wenn ich nur irgendwelchen Trends oder meinem eigenen Geschmack folge. Wichtig ist, dass sich der betreffende Mensch in seinen Wohnräumen wiederentdecken kann. Ich kann natürlich nicht in jedem Raum alles verwirklichen. Es gibt gewisse Einschränkungen durch beispielsweise die Deckenhöhe oder die Position der Fenster und Türen. Insofern muss ich sowohl auf die Architektur antworten als auch auf die Personen, die darin leben.
Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf als Einrichtungsexpertin und Innenarchitektin besonders gut?
Das Schöne an meinem Beruf ist, dass man beim Verwirklichen von Träumen helfen kann. Jeder Mensch hat irgendwo seinen eigenen Wunschtraum von einem speziellen Lebensraum im Kopf, den er selbst manchmal nicht alleine umsetzen kann. Es ist eine schöne Aufgabe und macht großen Spaß, dabei zu helfen. Besonders spannend ist es auch, die Entwicklung von einer Idee im Kopf bis zur Umsetzung zu sehen. Wenn man diese einstige Idee von einem Raum irgendwann in der Realität erleben kann und die entstandene Atmosphäre zu dem Menschen passt, der sich den Raum gewünscht hat, ist das ein tolles Gefühl.
Sie sind beruflich ständig auf Achse. Wie entspannen Sie am besten nach einem langen Dreh- beziehungsweise Arbeitstag auf der Baustelle oder in Ihrem Architektenbüro?
Da ich mitten in der Stadt wohne, liebe ich es, zwischendurch am Wochenende zu meinen Eltern aufs Land zu fahren. Die haben eine große Terrasse und ein riesiges Grundstück. Dort ist es ruhig und ich kann richtig gut entspannen. Wenn ich aber auf der Baustelle unterwegs bin und nicht die Möglichkeit habe, aufs Land zu fahren, dann laufe ich abends gerne. Und im Notfall tut es auch mal die Badewanne.
Sie sind Patin des diesjährigen Schulwettbewerbs von Sonnen-Sprosse e.V., einer von weinor gegründeten Bildungs- und Förderungsinitiative für Kinder und Jugendliche. Warum ist Ihnen die Unterstützung dieses Projekts wichtig?
Bildung ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Bestandteile, die man Kindern mitgeben muss. Natürlich sind Liebe und das Beibringen von Werten auch sehr wichtig, aber Bildung ist in der heutigen Welt sehr essentiell. Wenn ich beispielsweise auf meinen eigenen Weg zurückblicke, bin ich sehr froh, dass meine Eltern es mir ermöglicht haben, Abitur zu machen und zu studieren.
Aber auch Teamgeist und soziales Miteinander sind wichtige Werte, die Kinder bereits in der Schule lernen können und die Sonnen-Sprosse mit seinem Wettbewerb gezielt fördert. Ob Schulprojekte für gesunde Ernährung, Bewegungsförderung oder Anti-Mobbing-Projekte – es gibt so viele Dinge, die dazu beitragen, dass sich die Kinder prima entwickeln können. Und das möchte ich unterstützen und freue mich deswegen, Patin sein zu dürfen.




