Pressetext zum Unternehmen
weinor Produktion
Markisen und mehr nach Maß
Ein Blick hinter die Kulissen beim Markisenhersteller weinor
Die Bestellung – der Startschuss für die Fertigung
Sobald sich das Wetter im Frühjahr so langsam bessert, beginnt bei weinor das Markisengeschäft – ein Saisongeschäft. Motiviert durch die ersten Sonnenstrahlen bestellen die Kunden den entsprechenden Sonnenschutz. Und dieser wird möglichst schnell verlangt. Der Zeitpunkt des Orderns ist bei weinor gleichzeitig der Startschuss für die Produktion. Zwischen Bestellung und Anlieferung liegen in der Regel nur zehn Tage – damit erreicht das Unternehmen einen Spitzenplatz in der Branche. Dass Qualität und ein ansprechendes Design ebenso Voraussetzung für zufriedene Kunden sind wie Flexibilität und schnelle Produktionsabläufe, ist bei weinor selbstverständlich.
Hundert Einzelteile – drei Stunden – eine Markise
Individuelle Kundenwünsche verlangen unterschiedliche Produktionsabläufe. Bei weinor ist man im Rahmen der Markisenherstellung flexibel, denn hier liegt alles in einer Hand. Von der Produkt- und Verfahrensentwicklung bis zur eigenen Näherei - jede Markise wird ein maßgefertigtes Einzelstück. In der mechanischen Fertigung werden die speziell für weinor hergestellten Rohteile auf EDV-gesteuerten CNC-Automaten bearbeitet. Eine eigene Pulverbeschichtung sorgt für die gewünschte Farbe in schlag- und kratzfester Qualität. Der Verbraucher hat die Auswahl zwischen 47 Gestellfarben ohne Aufpreis und acht WiGa-Trendfarben mit geringem Aufpreis. Verbraucherfreundlich sind die Farben den einzelnen Jahreszeiten zugeordnet. So fällt die Orientierung leicht und man findet schnell seinen Wunschfarbton. Die Verarbeitung der unterschiedlichsten Markisenstoffe oder Spezialgewebe erfolgen in der hauseigenen Näherei. Der Materialfluss wird durch das in Japan entwickelte Kanban-System gesteuert. Hierbei handelt es sich um ein Produktions-Lenkungssystem, das nach dem Zieh-Prinzip funktioniert. Erzeugende und verbrauchende Fertigungsbereiche bilden hierfür einen sich selbststeuernden Regelkreis. Einer ist des anderen „Kunde“ und erhält von der jeweils nachfolgenden Stufe seine Aufträge.
An allen Fertigungsstufen wird eine flexible Produktion auf Abruf angestrebt. So werden teure Materialbestände reduziert und eine hohe Termintreue erzielt. Dreh- und Angelpunkte des vernetzten Produktionsprozesses sind bei weinor die eigenentwickelten Arbeitsbühnen. Hier werden die Markisen an Ein-Mann-Arbeitsplätzen in durchschnittlich nur drei Stunden aus mehreren hundert Einzelteilen zusammengebaut.
Verkauf und Montage über 2.500 Fachhändler
Nach der Produktion der Sonnenschutzprodukte finden diese ihren Weg zu dem bundesweiten Fachhändler-Netz. Über 2.500 Partner verkaufen die weinor-Produktpalette und sorgen für eine fachgerechte Montage beim Kunden. Alle Händler sollen dabei von der Unternehmensphilosophie des Unternehmens profitieren. Diese lautet: „Hochwertige Produkte und guter Service für anspruchsvolle Kunden“. Zum weinor-Konzept gehört deshalb, die Fachhändler, die von weinor als Kunden betrachtet werden, in die Qualitätssicherung einzubeziehen. So erhalten sie ein umfangreiches Unterstützungsangebot. Eine Service-Hotline dient der Beantwortung von technischen Fragen der Händler. Außerdem bietet weinor ein Schulungsprogramm zu den Themen Technik und Verkauf, das von rund 1.000 Händlern und Monteuren jährlich genutzt wird. Für Großkunden werden Inhouse-Schulungen angeboten. Auch der Händlernachwuchs wird nicht vergessen. Regelmäßig besuchen weinor-Experten Gewerbe- und Meisterschulen, um dort ihr Know-how an zukünftige Rolladen- und Jalousienbauer weiterzugeben.
Flexible Arbeitszeitmodelle
Intern schafft man bei weinor ideale Bedingungen: Um die Markisenproduktion optimal zu organisieren, wurden gemeinsam mit der weinor-Belegschaft über 40 Arbeitszeitmodelle entwickelt. Hintergrund der Überlegungen war, dass sich die Aufträge für rund 43.000 Markisen jährlich unterschiedlich verteilen: In der Hochsaison verlassen im Frühjahr und Sommer an Spitzentagen bis zu 400 Markisen die Produktionshallen, während sich im Herbst und Winter die tägliche Auslieferung saisonbedingt drastisch verringert. Auf der Basis einer im Jahresdurchschnitt 35-Stunden-Woche ist das Unternehmen in der Lage, auf die Auftragsspitzen in der Hochsaison flexibel reagieren zu können – so können die Mitarbeiter beispielsweise in der Nebensaison entsprechenden Freizeitausgleich nehmen.


